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Aktive Tierhilfe Marl/Haltern e.V.

Der Katzengnadenhof

Die Regenbogenbrücke



Eine Brücke verbindet Himmel und Erde. Wegen der vielen, wundervollen Farben nennt man sie "Brücke des Regenbogens". Auf dieser Seite des Regenbogens liegt ein Land mit Wiesen, Hügeln und saftigem, grünen Gras.

Regenbogenbrücke 2013

Im Vergleich mit Schmitzie war Antonia nur eine halbe Portion. Doch die kleine schwarz-weiße Katzendame, die sich gerne mit Katzenmilch verwöhnen ließ, hatte auch eine andere Seite. Sobald Antonia mitbekam, dass sie zum Tierarzt sollte, wurde sie zur ausgewachsenen Tigerin! Bei Dr. Bergforth werden wilde Katzen mit einem X in der Akte markiert. Antonia, Kampfgewicht unter 2 Kilo, war eine XXX-Katze! Zum Glück verzieh uns die Ausflüge in die Tierarztpraxis immer sehr schnell und ließ sich durch ein Extra-Schälchen Milch gnädig stimmen. Sie erlitt über Nacht einen Schlaganfall, an dessen Folgen sie einige Tage später verstarb.
Mit Moritz haben wir einen unserer jungen Kater verloren. Obwohl er schon früh zum Hof kam, wurde er in den ganzen fünf Jahren, die er bei uns war, nie wirklich zahm. Wie die anderen eher wilden Katzen hielt Moritz sich meistens im Freigehege auf. Anfassen ließ sich der scheue Kater bis zuletzt nicht. Moritz hatte einen Herzfehler und verstarb für uns unerwartet.
Wanda, unserer treuen Begleiterin beim Katzenkloschüppen. Wandas Tod kam nicht unerwartet, sie litt an Krebs und schlief schließlich friedlich ein.
Biene, eine norwegische Waldkatze, kam zu uns im August 2013. Ihre Familie trennte sich schweren Herzens von ihr, nachdem feststand, dass Biene dem Familienzuwachs in Form eines Menschenbabys so gar nichts abgewinnen konnte. Unsere 2. Vorsitzende Frau Uhl nahm Biene bei sich um. Leider ist Biene am 26.12.2013 nach kurzer, schwerer Erkrankung verstorben.
Als Schmitzie zu uns kam, war sie alles andere als klein. Aus falsch verstandener Tierliebe hatten ihre Halter sie ausschließlich mit Leberwurst gefüttert. Das Ergebnis: Eine 14 Kilo schwere Katze, die sich kaum bewegen konnte. Es war einfach schön zu beobachten, wie mit jedem Pfund, das purzelte, Schmitzies Abenteuerlust erwachte. Selbst Kratzbäume konnte sie schließlich erklettern und thronte stolz auf ihrem Stammplatz an der Treppe. Mit 18 Jahren mussten wir sie jetzt erlösen.
Filou starb im Schlaf, nach kurzer, schwerer Erkrankung. Filou machte seinem Namen alle Ehre. Seine Spezialität: Menschen an Türen austricksen und an ihnen vorbei flitzen. Da hilft es natürlich, wenn man klein und schwarz ist.